Im Osten von Finnland liegt die Gemeinde Ilomantsi mit ihren rund 6.400 Einwohnern. Die Gemeinde zählt zur Provinz Ostfinnland und liegt in der Landschaft Nordkarelien. Ilomantsi ist die östlichste Gemeinde Finnlands und liegt an der Grenze zu Russland. In etwa 72 km befindet sich nächst größere Stadt der Gemeinde, Joensuu. Bis zur Hauptstadt Helsinki sind es etwa 511 Kilometer. Die Nachbargemeinden von Ilomantsi sind Eno, Lieksa und Joensuu.
Im Osten von Ilomantsi beträgt die Entfernung zur Grenze der russischen Republik Karelien etwa 100 km. Die Gemeinde hat eine Gesamtfläche von 3.172 Quadratkilometern, davon sind etwa 402 Quadratkilometer Wasser. Das Gemeindegebiet ist sehr dünn besiedelt und weitgehend bedeckt von Sumpf- und Waldgebieten. Rund 250 Quadratkilometer der Gesamtfläche sind Naturschutzgebiete, darunter die bekannten Nationalparks Petkeljärvi und Patvinsuo. Die wichtigsten Seen im Gemeindegebiet sind der Koitere, der Nuorajärvi und der Koitajoki. In der Gemeinde Ilomantsi befindet sich die größte orthodoxe Holzkirche von Finnland. Von allen Gemeinden in Finnland besitzt die Gemeinde Ilomantsi den größten Bevölkerungsanteil der orthodoxen Minderheit. Seit 1875 ist Ilomantsi eine eigenständige Gemeinde in Finnland. 1944 fand die Schlacht von Ilomantsi statt uns zahlreiche Soldaten verloren hier ihr Leben. Nach dem Krieg musste ein Teil des Gemeindegebietes an die Sowjetunion abgetreten werden.