Zu dieser Region gehört die Halbinsel Reykjanes, dort liegen einige Hochtemperaturgebiete. Zwei davon werden zur Energiegewinnung genutzt, Svartsengi und das Hegillmassiv. In dieser Region von Island stürzen vielerorts Wasserfluten von Felskanten herab, am bekanntesten ist Gullfoss. Die Erdwärme befindet sich an vielen Stellen, was die Bildung von Dörfern begünstigte, in diesen Dörfern wird mit Hilfe des warmen Wassers Gemüse und auch Blumen gezogen.
Das bekannteste Hochthermalgebiet befindet sich am Großen Geysir. Weiter östlich befindet sich der bekannteste Vulkan Islands, der Hekla. Seit der Landnahme ist der Hekla rund zwanzig mal ausgebrochen. Östlich davon steht der Vulkan Katla unter den Gletschern Myrdalsjökull, dieser Vulkan ist ebenso aktiv wie der Vulkan Hekla. In dieser Region von Island finden in Verbindung mit der Natur, unterschiedliche Aktivitäten für Touristen statt. Darunter Reiten, Rafting oder Gletscherexkursionen. Die Inselgruppe Vestmannaeyjar thront direkt vor der Südküste, dort findet man herrliche Natur, eine lebhafte Vogelwelt und eine reiche Geschichte.
Vor ca dreißig Jahren musste die Insel Heimaey geräumt werden, weil ein Vulkan direkt vor den Toren der Stadt ausbrach. Nach dem Ende des Ausbruchs kamen die Menschen hierher zurück, nun gewähren sie den Besuchern Einblicke in das Ausmaß der Naturkatastrophe, vom damaligen Vulkanausbruch.