Wie die meisten mexikanischen Städte hat auch Taxco eigentlich einen sehr viel längeren Namen, nämlich Taxco de Alargon. Die Stadt liegt in der Sierra Madre del Sur und gehört zum Bundesstaat Guerrero. Der Ortsname bezieht sich auf einen der berüchtigten Ballspielplätze des Landes, bei denen unter den Maya auch Köpfe rollten, sowie einen mexikanisch-spanischen Schriftsteller, der hier gearbeitet hat. Hier leben etwa 170.000 Menschen, die vorwiegend vom Tourismus, dem Handel, dem verarbeitendem Gewerbe und dem Export von Silber leben. Neben anderen mexikanischen Orten erhielt auch Taxco den Beinamen Pueblo Magico, womit besonders typische und sehenswerte Orte seitens der Tourismusbehörden ausgezeichnet werden. Damit möchte man auch verstärkt für die Erhaltung historischer Kulturgüter werben.
Die Innenstadt von Taxco steht inzwischen unter Denkmalschutz. Der Wohlstand der Stadt stammt aus den Silberminen. Im Jahre 1528 entstand rund um eine dieser Minen der Kern des heutigen Taxco. Es waren spanische Menschen, die hier die ersten Silbervorräte ausbeuteten. Die Silberarbeiten von Taxco sind heute weltberühmt und verschafften der Stadt eine ihrer Haupteinnahmequellen. Die alljährlich veranstaltete Feria de la Plata feiert das Silber, das heute zum großen Teil in anderen Orten abgebaut und nur noch in Taxco verarbeitet wird. Der Reichtum Taxcos ist längst verschwunden, zurück blieb der Hauch der damaligen Zeit.
An Sehenswürdigkeiten sind neben der Innenstadt die barocke Kirche von Santa Prisca und die Kolonialbauten der Casa Humboldt, Casa Borda und Casa Figueroa erlebenswert. Wanderer können die Cacahuamilpa-Höhlen außerhalb des Ortes erkunden.