Utahs größter Nationalpark ist nicht der Zion Nationalpark, sondern der Canyonlands Nationalpark. Es handelt sich um ein riesiges Gebiet voller roter Felsentürme, steiler Abhänge und Plateaus. Der Green River und der Colorado River durchfließen das Gebiet. Die Landschaft kommt einem seltsam bekannt vor und man wird nach einiger Zeit entdecken, dass sie aus Werbekampagnen und Westerfilmen vertraut ist. Sie repräsentiert unser Bild vom „Wilden Westen“ Amerikas.
Man unterteilt das Canyonland in drei Regionen, die Island in the Sky, The Needles und The Maze heißen. Vom Island in the Sky aus kann man zuweilen über die Parkränder hinaus sehen. Die Aussicht auf die LaSal Berge und die Henry Mountains ist spektakulär. Südwestlich von Moab liegt The Needles, ein Gebiet voller farbiger Felsentürme, die man Pinnacles nennt. Hier findet man auch Felsbögen, Canyons und Hinterlassenschaften prähistorischer Indianer. The Maze ist der entlegendste Teil des Canyonlands. Hier kann man sich in labyrinthartigen Canyons verlieren, die von bunten Sandsteinformationen und hohen Felsen eingerahmt werden.
Fans des Mountain Biking, des Wanderns, des River Rafting und von Jeepsafaris kommen im Canyonland voll auf ihre Kosten. Auch Camping ist möglich. Neulinge sollten sich eine erfahrene Tourleitung suchen. Man kann den riesigen Nationalpark unmöglich in einem Rutsch erleben, daher sollte man sich eine Region aussuchen, um sie voll auskosten zu können.