Einer der am weitesten nördlich gelegenen Urlaubsorte auf Kuba ist Varadero, ein idyllischen Fleckchen mit einigen sehenswerten Bauwerken und natürlich mit erstklassigen Wassersportmöglichkeiten. Der Charme und das einmalige Flair der Stadt machten Varadero bereits recht früh (Mitte des 20. Jahrhunderts) zu einem beliebten Touristenziel und seitdem wurde hier unermüdlich an der Vervollkommnung dieses Anspruchs gearbeitet.
Der heutige Mittelpunkt von Varadero ist nicht etwa ein Marktplatz oder eine Kirche, sondern der s. genannte „8.000 Taquillas – Park“, in dem die Besucher ihren Taschen und Wertsachen für die Dauer einer Stadterkundung hinterlegen können. Von diesem Park aus sind aber alle wichtigen Attraktionen mühelos und in wenigen Minuten erreichbar. Hier beginnen die Stadtführungen zum örtlichen Golfplatz, zur katholischen Kirche der Stadt und auch das Shoppingcenter von Varadero ist von diesem „Stadtnabel“ aus erreichbar.
Außerdem fungiert der „8.000 Taquillas – Park“ auch als Fest- und Veranstaltungsort für die unterschiedlichsten Kunst, Kultur- und Musikevents. Wer will, kann sich Varadero und seine traumhafte Küste auch aus der Luft ansehen, denn der stillgelegte ältere Flughafen der Stadt bietet Touristenrundflüge an, die einen einzigartigen Ausblick versprechen. Allerdings sollte man nicht ängstlich sein, denn es gilt diesen Rundflug in alten ausgedienten russischen Militärmaschinen zu absolvieren und die russische Technik ist gelegentlich etwas – naja – ungewöhnlich (aber unverwüstlich).
Dabei können die Passagiere auch gleich den malerischen feinsandigen Strand des Ortes begutachten, der natürlich nicht fehlen darf. Reichlich Platz, kristallklares Wasser, einige Verkaufsstände und mehrere Geräteverleihs für die unterschiedlichsten Sportgeräte sind die wichtigsten Einrichtungen am hellen Strand von Varadero.